Mittwoch, 16. März 2011

1. Position: Emmerich Weissenberger

Der Cube der Würde 
eine 6 Tonnen schwere begehbare Skulptur in ThomaHolz100 gebaut von Emmerich Weissenberger. 





Die Botschafter, der freien Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft haben das Neuland betreten, das visionäre zukünftige Miteinander, am Cube der Würde manifestieren sie
diese so notwendige Bewegung hin zum Kulturraum.

Der Cube der Würde ist der „Grundbaustein“ des entstehenden Wahrnehmungsweges für „Kunst und nachhaltige Entwicklung“ im Thermenpark und ist und genau zwischen dem Ort BadBlumau und dem RognerBadBlumau aufgestellt. Er wirdregelmässig bespielt (zb.Totentuchinstall.zu Allerseelen 2010) und im Rahmen der weiteren Bad Blumauer Aktivitäten.

„Der Cube der Würde ist ein Symbol für die Kraft der Kunst, die jetzt Raum schafft für das Neue!

(Ich fordere die Würde der Menschen in die Politik – AktionParlament)

 Es ist eine Einladung an die Bevölkerung, für die Menschen, sich auf die gemeinsame Erfahrung „Kunst und nachhaltige Entwicklung“ einzulassen, neue geistige Impulse zu bekommen, aktiviert und in der Indentität gestärkt zu werden, um frei zu sein für verantwortliches Tun“ - Emmerich Weissenberger.

Am 17.12. war eine Feuerinstallation um den Cube aufgebaut, es war kalt, es schneite und die Menschen haben sich gewärmt, am Feuer mit Punsch, um den Cube klingt eine ruhige Klanginstallation von Christian Kemp, Stimmen ertönen, Bläser durchbrechen die Situation, das Zukunfsmanifest wird verlebendig, durch die drei Representanten,
  1. Phase, dem Gestern, dem Wahren - Unidoz.Dr. Alfred Strigl = Ganzheitliche nachhaltige Wissenschaft
  2. Phase, dem Morgen/Zukunft, das Gute - Alexandra Traun-Abensperg = Managerin/Wirtschaftsethik/Moderatorin
  3. 3.Phase, Jetzt, heute, das Schöne wahrnehmen und befreien... - Emmerich Weissenberger = Kunst/Aktionist


weitere Mitwirkende:
die Blassmusikgruppe von BadBlumau
Nora Ruzsics – Cello u. Film
Christian Kemp - sounds
ein Feuerwehrauto wird im Konzept eingesetzt



Dienstag, 15. März 2011

4. Position: Christoph Cagnelli

Klanginstallation
Christof Cagnelli

Das Hauptinteresse von Christof Cagnelli gilt dem Medium Klang und seinen komplexen Möglichkeiten und Anwendungen. Insbesondere Klang im (öffentlichen) Raum. Klangräume und/oder dicke vorhandene Klänge werden erzeugt oder aufgezeigt. Es gibt spezifische Entfaltungsmöglichkeiten des Klangs im Raum, Räume werden transparent und wahrnehmbar. Sie werden hörbar gemacht.
Bereits am Ausgangspunkt der Installation findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Raum selbst statt. Der Künstler versucht, diesen zuerst über klangliche Komponenten zu definieren und kennenzulernen, um die ureigensten Klänge für den jeweiligen Raum zu finden und aufzudecken.
Als konkretes Projekt ist eine (permanente) Klanginstallation an/auf/unter der Brücke geplant.
Im gesamten Ausstellungsareal sind an exponierten Stellen mehrere Mikrophone angebracht, die (in real time) Klänge des Ortes aufnehmen, und daraus eine Stimmung der vor Ort existierenden „Klanglandschaft“ extrahieren. Durch mannigfaltige Bearbeitungen am Computer werden diese
Klänge teilweise so weit bearbeitet/abstrahiert, um sie als Material für die klangarchitektonische Installa- tion in diesem neuen Raum zu etablieren. Der ursprüngliche Raum der Aufnahmen schwingt dennoch mit, so als ob er im realen Raum ver- steckt zu sein scheint. Dies funktoiniert ähnlich wie z. B. das Radio in einem größeren Kontext. Der beanspruchte ätherischen Raum durchdringt hier den lokalen Raum.

Teilweise vorher, am selbigen Ort gemachte Aufnahmen anderer Tages- und Nachtzeiten werden akustisch eingespeist, und zu ganz bestimmten Zeiten wieder abgespielt.
Es kristallisiert sich eine gewisse Zeitarchitektur auf den spezifischen Raum heraus, ein feines Tuning von Um- gebung, Klängen und eitab- läufen; eine dynamische Situation. Daraus ergeben sich einerseits Stimmungsbögen über den ganzen Tag, andererseits punktuelle Events, die sich in einem bestimmten Rhythmus, in einem Zeit-Raum-Pattern, in puncto Intensität/Qualität wiederholen lassen. So kann man zB. zu Beginn jeder vollen Stunde jeweils einen intensiveren Klangabdruck erzeugen.
Der Raum beginnt zu atmen.
Er gleicht einem Organismus, der auf Impulse von außen reagiert. Die Quantität der Reize generiert die Atmung, läßt den Raum zwischen Mikro- und Makroorganismus hin- und herpendeln. Pulsfelder und Sonarsignale stecken den Raum ab, Flächen von Klangfeldern füllen diesen. Die BesucherInnen können sich in diesem akustisch definierten Raum bewegen, die Dynamik der Prozesse individuell rezipieren, und sich nach Belieben auf den Raum tunen.
Indem man alle relevanten Komponenten aufeinander tunt, kann man Räume stimmen, in Räumen andere Räume definieren und etablieren, Räume füllen und leeren, ihnen eine andere Dynamik und Bedeutung geben und dadurch andere Rezeptions- und Wahrnehmungsverhalten auch bei den BesucherInnen evozieren. Der Künstler bezeichnet dies als Klangarchitektur.
Während der Ausstellung soll sich das Projekt kontinuierlich erweitern und verändern, und auch den ursprünglichen, klar definierten Raum verlassen können,
um sich über die unmittelbare Umgebung hinaus, weitergehend in den öffentlichen
Raum zu manifestieren.

3. Position: Skip Grabner

Windinstallation
Skip Grabner

Windräder aus recycletem Material.
Es wird eine circa 5m hohe Plastik hergestellt, and wel- cher in einem Dreieck Wind- räder angehängt sind. Diese sind aus recyletem Material - PET Flaschen - hergestellt. Der Arm an welchem das Gitter aus Windrädern be- festigt ist kann sich mit der Luftrichtung bewegen.
Benötigt wird ein Sockel/ Betonhalterung, Stahlstan- gen und 2 Kugellager für die Mechanik, sowie Unterstüt- zung im Aufbau durch einen Handwerker.